Tertill: Der solarbetriebene Gartenroboter

Dank moderner Computertechnologie erleichtern Mähroboter Hobbygärtnern zu Hause seit einigen Jahren die Gartenarbeit. Bislang blieb ambitionierten Garten-Fans jedoch nichts anderes übrig, als das Unkraut in den Beeten mühsam per Handarbeit zu entfernen. Jetzt stellt die Firma Franklin Robotics, einer der Pioniere im Bereich der Elektronik-Saugroboter, eine Neuentwicklung vor, die die Gartenarbeit revolutioniert: Tertill ist der erste Roboter, der Unkraut jätet. Die Produktinnovation soll über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanziert werden und bereits in naher Zukunft durch möglichst viele Gärten düsen. Da er solarbetrieben ist, verrichtet der kleine Helfer seine Arbeit leise und nachhaltig.

Während der Gartenbesitzer im Liegestuhl die Freizeit genießt, fährt Tertill durch die Gemüse- und Blumenbeete und beseitigt dort zuverlässig das Unkraut. Eine Scan-Funktion sorgt in Verbindung mit der entsprechenden Software dafür, dass das Gerät erkennt, welche Pflanzen beseitigt werden sollen. Registrieren seine Sensoren das Vorhandensein von Unkraut, wird dieses mithilfe eines Trimmers zerhackt. Damit nicht versehentlich kleine Nutzpflanzen oder Blumen dem Arbeitseifer des Roboters zum Opfer fallen, werden diese mit Metallbügeln geschützt. Allerdings benötigt Tertill ähnlich wie ein Mähroboter Grenzen. Rahmen aus Holz haben sich am besten bewährt, um die fleißigen Helfer daran zu hindern, in Nachbars Garten mit der Arbeit fortzufahren.

Die Vorteile des kleinen Roboters sind offensichtlich: Er ist solarbetrieben, benötigt deswegen keine Docking-Station und verbraucht weder Strom noch Benzin. Das Gehäuse ist wasserdicht, und durch das integrierte Solarpanel ist der smarte Gartenhelfer immer einsatzbereit. Für den Hobbygärtner bedeutet diese Innovation die Befreiung von einer der mühsamsten und unliebsamsten Arbeiten. Tertill leistet außerdem einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, denn er macht giftige Chemikalien, die häufig zur Unkrautbekämpfung eingesetzt werden, überflüssig. Er wird bequem per Smartphone-App gesteuert, und bei fehlendem Sonnenschein kann der Akku auch per USB-Kabel aufgeladen werden.