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Global erfolgreich mit multilingualem E-Shop

Hier ist die Roadmap für die gekonnte Shop-Internationalisierung

Was unterscheidet übersetzte von lokalisierten Online-Shops?

Bei der Lokalisierung von E-Commerce-Unternehmen zielt alles darauf ab, internationalen Käufern ein Online-Shopping-Erlebnis zu bieten, das sich wie zuhause anfühlt. Dafür reichen übersetzte Texte bei Weitem nicht aus. Es ist auf eine ganze Menge mehr zu achten: Von der Angabe der Einheiten über Redewendungen bis hin zum gängigen Bezahlsystem des jeweiligen Ziellandes. Mit unseren Tipps erobern Sie mit Ihrem Online-Business neue Märkte und multiplizieren Ihre Umsätze in kürzester Zeit.

Wie erstellt man mehrsprachigen Content für E-Shops?

Welche Sprachen brauchen Sie?

Zunächst einmal müssen Sie festlegen, welche Länder Sie für Ihr E-Commerce erschließen möchten. Dabei ist eine Marktanalyse hilfreich. Setzen Sie sich mit den möglichen Ländern auseinander und ermitteln Sie deren Marktpotenzial und die Marktsättigung. Dazu gehört nicht nur die Betrachtung der Zielgruppe und der Mitbewerber. Generell ist es ebenfalls wichtig zu wissen, welche Rolle E-Commerce überhaupt in dem Land spielt und wie hoch die Kaufkraft der KundInnen dort ist. In den meisten europäischen Ländern ist der Anteil an Online-Shopping übrigens höher als bei den Deutschen. Wenn Sie also aus Deutschland ins europäische Ausland expandieren wollen, ist das meistens von Erfolg gekrönt.

Wann sollten Sie Ihren E-Shop internationalisieren?

Vielleicht möchten Sie in den internationalen Markt erst einmal hineinschnuppern und Erfahrungen sammeln. Das geht einfach über Ebay, Amazon oder andere international gängige Verkaufsplattformen wie beispielsweise Alibaba in China. Wer hier seine Produkte anbietet, kann zunächst die Nachfrage und das Kaufverhalten im jeweiligen Land austesten. In diesem ersten Schritt benötigen Sie lediglich für die Plattformen optimierte Texte. Speziellen Content für Amazon oder Google erstellt zum Beispiel auch greatcontent. Wenn das Geschäft dort gut anläuft, können Sie einen Schritt weiter gehen und Ihren eigenen E-Shop international umrüsten.

Worauf bei der Lokalisierung achten?

Kulturelle Unterschiede erfordern einen sensiblen Umgang mit der Sprache, wie folgende Beispiele zeigen:

Keywords

Die Keyword-Recherche ist zentral für die Suchmaschinenoptimierung. Keywords müssen für jeden Zielmarkt neu ermittelt werden, sonst setzen Sie möglicherweise auf das falsche Pferd. Nehmen wir an, Sie verkaufen Mobiltelefone. Während Sie im englischsprachigen Raum mit "mobiles" werben, müssen Sie im Deutschen auf "Handy" setzen, obwohl das streng genommen nicht die richtige Übersetzung ist.

Redewendungen und Witze

Witze und Sprüche lockern den Text auf, doch sie sind auch bedeutende Fallstricke. Selbst für sehr qualifizierte Zweitsprachler bleibt es schwierig, Witze zu übersetzen. Nur ein Beispiel - was in England und im kastilischen Spanien "es regnet Hunde und Katzen" heißt, nennt man im katalanischen Spanien "es regnet Fässer und Tonnen", im Französischen "es regnet Seile". Kommt Humor ins Spiel, verwenden Sie viel Zeit auf die Erforschung des lokalen Kontextes.

Marken

Nike oder Samsung sind nahezu überall auf der Welt ein Begriff. Andere Marken kennt man dagegen nur lokal. Was im Deutschen Aldi ist, ist schon im Nachbarland Österreich Hofer. In anderen Ländern gibt es ganz andere Supermarktketten mit ähnlichem Image und Markenwert, der Name Aldi ist jedoch gänzlich unbekannt.

Orte

Auch Städte und Ortsnamen muss man in den Texten übersetzen. Der Leser versteht vielleicht was gemeint ist, da sich der heimische Name ähnlich anhört, sie fühlen sich aber nicht abgeholt.

Währung

Bei der Umrechnung der Beträge in die Landeswährung ist Vorsicht geboten. Hierbei können teure Fehler entstehen, zum Beispiel wenn in großen Summen der Punkt oder ein Komma an der falschen Stelle stehen.

Maßangaben

Angaben von Schuh- und Konfektionsgrößen unterscheiden sich von Land zu Land. Was zum Beispiel in Deutschland eine Kleidergröße 38 ist, entspricht in Italien einer 44 und in den USA spricht man von der Größe 10 oder einfach M. Geben Sie hier acht, um unnötigen Ärger der KundInnen und Retouren zu vermeiden.

Daten

Auch die Schreibweise des Datums unterscheidet sich zwischen den Ländern. Beispielsweise beginnt im Englischen das Datum mit dem Monat. So wird der 5.7.2021 im Englischen zum 7-5-2021. Katastrophal wäre es, den Starttermin einer Kampagne oder befristete Angebote falsch zu schreiben.

Uhrzeit

Bekannt ist der Unterschied zwischen dem 24-Stunden-Modell und dem im Englischen genutzten System mit am (vormittags) und pm (nachmittags). Doch es geht noch komplizierter - wussten Sie zum Beispiel, dass im Swahili Ostafrikas der Tag morgens um ein Uhr beginnt, was dem deutschen sieben Uhr entspricht?

Was ist besser menschliche oder maschinelle Übersetzung?

Eine gute Übersetzung für E-Commerce benötigt menschlichen Verstand, aber auch Übersetzungstools werden dank künstlicher Intelligenz immer besser. Am effizientesten ist die Kombination aus beidem. Bei greatcontent greifen wir zum Beispiel auf Human Hybrid Teams zurück. Zunächst lassen wir Texte mit der Sofware Memsource übersetzen. Anschließend kümmert sich ein muttersprachlicher Post-Editor um das Fine Tuning. Die Post-EditorInnen stellen sicher, dass sich keine Fehler eingeschlichen haben und passen kulturelle Feinheiten an. Die Kombination aus dem besten von Beidem senkt die Kosten bei hoher Qualität.

Wie gelangen NutzerInnen zum richtigen E-Shop?

Haben Sie Ihren E-Shop für den internationalen Markt in verschiedenen Sprachen eingerichtet, müssen NutzerInnen nur noch unkompliziert auf den für sie lokalisierten Onlineshop stoßen. Keine Sorge, das passiert ganz automatisch mittels GEO-IP Benutzererkennung. So gelangen die User ganz von alleine auf die richtige Zielseite mit den Texten in der heimischen Sprache und der Währung des jeweiligen Ziellandes. Sollte sich doch einmal ein Leser in den falschen Onlineshop verirren, zum Beispiel ein Franzose auf den deutschen Shop, dann bekommt er automatisch eine Mitteilung und die Möglichkeit, direkt auf die passende Seite zu springen.

Wie vermeidet man Duplicate Content bei der Internationalisierung?

Doppelter Content hat bekanntlich negative Auswirkungen auf das Ranking in Suchmaschinen. Bei der E-Shop Internationalisierung ist es nahezu unumgänglich, dass gleiche Texte zu einem Produkt in mehreren Sprachen auftauchen. Dies erkennt Google und die Gefahr besteht, beim Ranking abgestraft zu werden. Doch das lässt sich einfach umgeben. Setzen Sie den Tag hreflang, teilen Sie den Crawlern von Google und Co mit, auf welcher sprachlichen Variante des Shops sie sich gerade bewegen. So indexiert Google beide Versionen und spielt die jeweils passende Variante an User aus unterschiedlichen Sprachräumen im Suchergebnis aus.

Was passiert mit Sonderzeichen in URLs bei der E-Shop Internationalisierung?

Sonderzeichen in den URLs entstehen durch die Codierung bestimmter Informationen. Sie sind für Suchmaschinen kein Problem. Jedoch können sie bei potenziellen KundInnen zu Misstrauen führen. Zeigt man den Usern auf einen Blick bereits in der URL wo sie gelandet sind, orientieren sie sich leichter. Ebenso klicken NutzerInnen bei den Anzeigen in Suchmaschinen häufiger auf URLs ohne Sonderzeichen. Vermeiden Sie daher URLs mit Sonderzeichen - nicht aufgrund technischer Erfordernisse, sondern um das Nutzererlebnis zu verbessern und negative menschliche Rückschlüsse zu umgehen.

Was ist bei der Internationalisierung von Web-Shops noch zu beachten?

Muss man die Bezahlung internationalisieren?

In unterschiedlichen Ländern sind verschiedene Zahlungsmethoden gebräuchlich. Nach diesen sollte sich auch der Onlineshop für die Ansprache des jeweiligen Zielpublikums richten. Zahlungen mit Kreditkarte sind weltweit akzeptiert. Darüber hinaus gibt es deutliche Unterschiede. In Deutschland zahlen KundInnen zum Beispiel üblicherweise per Sofortüberweisung oder Paypal. In den Niederlanden ist ideal eine gängige Zahlungsweise, in Schweden hat sich Karna etabliert und in Frankreich nutzen User lieber das Debitkarten-Zahlungssystem Carte Bleue.

Worauf bei den Versandkosten achten?

Bereits beim Ausrollen des E-Shops auf dem internationalen Markt sollten die jeweiligen Versandkosten klar sein. Die Angabe der Versandkosten ist eine wichtige Information für den User und die Summe auch für die eigene Kalkulation unabdingbar. Darüber hinaus sollte man sich vorab erkundigen, wie lange der Versand in das jeweilige Zielland dauert. Nichts ist ärgerlicher für KundInnen als länger als erwartet auf das heiß ersehnte neue Produkt zu warten. Schätzen Sie Versandkosten und Lieferzeiten realistisch ein und halten Sie diese so gering wie möglich.

Muss eine Adressvalidierung erfolgen?

Falsche Adressen oder einfach Formatierungen, die nicht den Vorschriften der Post des jeweiligen Landes entsprechen, können zum kostspieligen Anliegen werden. Weltweit bestehen zahlreiche verschiedene Formate und Akzente in der Adressdarstellung auf Paketen und Briefen. Allein die falsche Reihenfolge kann eine Zustellung verhindern. So steht beispielsweise die Hausnummer mal vor, mal nach der Straße. Wenn Sie die jeweiligen Besonderheiten verstehen, können Sie die online gestellten Formulare der Adresserfassung gleich richtig anpassen.

Wo gilt welche Mehrwertsteuer?

Die richtige Berechnung der Mehrwertsteuer gehört zu den zentralen Themen der zu berücksichtigenden rechtlichen Aspekte bei der Shop Internationalisierung. Es gelten von Land zu Land unterschiedliche Mehrwertsteuersätze. Zudem richtet sich die Berechnung der Steuern danach, wo das Unternehmen umsatzsteuerpflichtig ist und ob sich der Verkauf an private oder gewerbliche Kunden richtet. Hier sind einige Stolpersteine zu umschiffen. Wichtig ist, dass Sie die Steuer für Ihre KundInnen richtig ausrechnen und übersichtlich und transparent ausweisen.

Braucht es weitere Logistik?

Irgendwie muss das Produkt nach dem Kauf von A nach B kommen. Informieren Sie sich vorher, welche Erfordernisse das mit sich bringt. Sind größere Lagerflächen notwendig oder vielleicht Zwischenlager einzurichten? Auch das passende Versandmaterial muss vorrätig sein und Personalkosten sind für zusätzliche Kommissionierung einzukalkulieren. Für den Versand ist der Vergleich unterschiedlicher Logistiker unabdingbar. Letztendlich sind gegebenenfalls weitere Gebühren in den Zielländern fällig für Zölle, Nachnahme oder zerbrechliche Waren.

Eignet sich jedes Sortiment für jedes Land?

Nicht alle Produkte sind für die Zielgruppe in unterschiedlichen Ländern interessant. Analysieren Sie den Markt vorher, um heraus zu finden, welches Sortiment sich überhaupt lohnt. Vielleicht ist es nicht notwendig, den gesamten Web-Shop zu lokalisieren. Eine gezielte Auswahl kann mehr Gewinn bringen, als die breite Masse all der zur Verfügung stehenden Waren oder Dienstleistungen.

Bereits seit zehn Jahren arbeiten wir von greatcontent im Bereich der Internationalisierung von E-Commerce. Namhafte Onlineshops wie ebazaaris oder momox gehören zu unseren Kunden. Gemeinsam mit 30.000 Linguisten und Unterstützung von künstlicher Intelligenz erstellen wir Texte in über 30 Sprachen.

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