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Infografiken im Marketing: Ein starkes Werkzeug zum Aufbau von Marken

By 11. Januar 2021 No Comments
infographics to boost your brand

Vor etwa sechs Jahren waren Infografiken das neue Wundermittel im Online-Marketing, das sowohl neuen als auch etablierten Marken effektiv mehr Sichtbarkeit verschaffte. Dann benutzten sie alle, und das Internet wurde  überflutet mit Pixeln, die die Unübersichtlichkeit im Netz eher verstärkt haben, als sie zu reduzieren.

Aber sie sind zurück! Untersuchungen zeigen, dass gut gemachte Infografiken 30-mal öfter angeklickt werden als pure Texte. Content mit Infografiken lassen den Traffic um 12 % schneller steigern als Inhalte ohne. Mit Tipps und Tricks zum Erstellen von Infografiken helfen wir dabei, Umsätze von Unternehmen sprunghaft ansteigen zu lassen.

Die Macht der Infografik

Warum Infografiken benutzen?

Einfach, weil sie Informationen auf klar und verbildlicht darstellen. Visuell ansprechend und mundgerecht aufbereitet stechen sie in der Informationsflut hervor, der wir täglich begegnen. Die Mischung aus Text und Grafik erleichtert es unserem Gehirn, die Hauptmarketingbotschaft zu verdauen, sich auf sie zu beziehen und sie zu behalten.

Die informative Welt der Infografiken

Sie stellen eine Abkürzung dar, um eine Fülle von Informationen schnell und präzise anzuzeigen. Mögliche Formate sind:

  • Statistisch: Fokus liegt auf Daten mit Graphen, Diagrammen und – selbstredend – Statistiken.
  • Informativ: Gibt einen Überblick über ein Thema oder ein Konzept. Klar definierte Abschnitte mit Zahlen oder Pfeilen sorgen dafür, dass das Auge des Lesers sich in die richtige Richtung bewegt.
  • Zeitleiste: Stellt eine Zeitleiste von Ereignissen dar, zum Beispiel bei Texten über historische Themen oder die Entwicklung einer Marke. Eine horizontale oder vertikale Linie hält die Informationen zusammen, während Textfelder und Fotos wichtige Punkte erklären.
  • Erläutern eines Prozesses: von der Herstellung einer Tasse bis zur Arbeit des neuen Geschirrspülers in wenigen leicht verständlichen Schritten.
  • Geografisch oder demografisch: Karten, Diagramme und Texte helfen dabei, Konzepte wie Bevölkerungswachstum oder Klimawandel verständlich zu machen.
  • Vergleich: Hilft Kunden bei der Auswahl eines Produkts anstelle eines vergleichbaren Produkts. Unvoreingenommene Vergleiche von Produktspezifikationen oder humorvolle Bilder lenken den Käufer in die gewünschte Richtung.
  • Hierarchisch: etwa pyramidenförmige Hierarchien der Unternehmensführung oder physiologische und psychologische Bedürfnisse (z. B. Maslows Pyramide).
  • Listen: Nummerierte oder Bulletpoint-Listen helfen beim Informationsfluss.
  • Animiert: Besonders anschaulich, wenn gut gemacht: Kurze Animationen können jede vorher genannte Form von Infografik ersetzen!

Infografiken für sich arbeiten lassen

1. Recherche und Fokus

Wie bei jedem Marketing ist Recherche von entscheidender Bedeutung. Quellen müssen glaubwürdig und Fakten überprüft sein. Man muss die Online-Ressourcen sorgfältig nutzen, Marktforschung in Auftrag geben und alle verwendeten Zitate kennzeichnen. Wenn man alle Fakten zusammen hat, konzentriert man sich auf das Wesentliche.

2. Ein Narrativ schaffen

Verlockt man einen potenziellen Kunden mit einer guten Geschichte, hat man ihn schon halb als Käufer gewonnen. Eien gute Infografik funktioniert, indem sie eine Erzählung schafft. Dabei kann man ausgefallenes Vokabular vergessen und einfache Wörter mit auffälligen Bildern mischen. So führt man BetrachterInnen flüssig von Punkt zu Punkt, bis man sie dort hat, wo man sie haben möchten. Wie bei jeder Geschichte sollte der Titel (Überschrift) sofort Wirkung zeigen.

3. Entwerfen effektiver Infografiken

Man muss ein Gleichgewicht zwischen Ästhetik und Funktion finden. Zu den Designelementen, die man berücksichtigen sollte, gehören:

  • Klarheit: Übersichtlichkeit schaffen, indem man insbesondere an den Rändern viel negativen oder Leerraum lässt und ein Gleichgewicht zwischen Grafik und Text kreiert.
  • Größe: Normalerweise haben Grafiken eine Breite von 800 bis 1.000 Pixel und eine längere Länge. Um sie zu vergrößern, expandiere man vertikal statt horizontal. Das ist besonders für mobile Plattformen wichtig.
  • Farbe: Die Farbe wirkt sich auf die Wahrnehmung aus, und es gibt eine ganze Wissenschaft, die sich ihrem Gebrauch widmet. Einfach zusammengefasst: Man verwende gedämpfte Farben für ernsthafte Themen und kräftige Farben für Spaß und Humor.
  • Schriften: Konsistenz ist der Schlüssel. Höchstens drei Schriftarten sollten zum Einsatz kommen.

Wenn der Gedanke, eigene Infografiken zu erstellen, einem Kopfschmerzen bereitet, sollte man verfügbare kostenlose Vorlagen nutzen. Gute Ausgangspunkte sind Canva und VENNGAGE oder, wenn man sich etwas sicherer fühlt, Infografik-Vorlagen von Powerpoint. Gute Templates finden Sie auf HubSpot.

Werbung für Infografiken machen

Egal, wie ansprechend eine Infografik ist, ohne Publikum ist sie nichts wert. Werbung ist der Schlüssel. Schnell unzusetzende Tipps sind:

  • SEO-Optimierung für hohe Google-Rankings
  • Listung in Infografik-Verzeichnissen
  • Kontaktaufnahme mit Bloggern, die ähnliche Themen abdecken
  • Vorstellung auf unternehmenseigenem Blog
  • Teilen E-Mail- und Social-Media-Kontakten
  • Hinzufügen eines Call-to-Action-Buttons, wenn die Infografik Zuschauer auf die Unternehmenswebsite locken soll

Erfolgreiches Content-Marketing kann ein langwieriger Prozess sein, aber eine Infografik, die gute Informationen liefert, kann der entscheidende Antrieb sein. Wir von greatcontent stehen bereit, um Sie bei allen Aspekten Ihrer Marketingstrategie zu unterstützen. Gleich kontaktieren!

Text: Leonie Yeates
Image: Kelly Sikkema auf unsplash.com

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