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Kuratierte Tipps für einen erfolgreichen Corporate Blog

So generieren Sie mit individuellen Unternehmensgeschichten auf Ihrem Corporate Blog konstant neue Leads für Ihre Firma.

Was ist ein Unternehmensblog?

Der Weblog eines Unternehmens, auch Corporate Blog oder Company Blog genannt, ist ein Instrument im Content Marketing. Ziel dabei ist, dem Unternehmen zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen und mehr Traffic auf die Webseite zu bringen. Die Artikel beim Corporate Blogging handeln von Themen, die relevant für die Firma sind und im weitesten Sinne Bezug zu den eigenen Produkten und Dienstleistungen haben. Die Kunst dabei ist es, keine direkte Werbung zu machen, sondern Geschichten drum herum zu erzählen.

Welcher Content gehört in einen Corporate Blog?

Auf einem unternehmenseigenen Blog schreiben Sie Geschichten und Artikel rund um Ihre Services und Produkte. Aber auch das Unternehmen selbst kann Inhalt von Beiträgen sein. Möglich ist es zum Beispiel einzelne Bereiche vorzustellen, Mitarbeiter zu Wort kommen zu lassen oder Aktuelles aus dem Betrieb zu berichten. Außerdem publizieren Unternehmen Kampagnen oder branchenspezifische Fachartikel, mit der sie ihre Expertise im eigenen Themengebiet zeigen. Egal welches Thema, alle Artikel zielen darauf ab, Zugriffe auf die Seite zu erhöhen und neue Leads zu generieren. Dafür dürfen Beiträge auf dem Corporate Blog gerne mal ausführlich sein. Für kurze Updates oder Statements eignen sich Microblogging-Dienste wie Twitter oder Tumblr.

Wieso ist ein Blog für jedes Unternehmen gut?

Wir sagen, jede Firma sollte einen Blog haben! Denn jedes Unternehmen kann vom unternehmerischen Bloggen profitieren. Mit dem Corporate Blog schärft der Betrieb sein Profil für die Öffentlichkeit und akquiriert neue KundInnen. Zu den Vorteilen gehören daneben:

  • Ein Unternehmensblog ist kostenlose Werbung.
  • Ständig neuer Content sorgt für Leben auf der Webpräsenz.
  • Ein Blog wirkt sich positiv auf das Ranking in Suchmaschinen aus.
  • Die Beiträge holen die Zielgruppe bei ihren Fragen und Bedürfnissen ab.
  • User finden weiterführende Links (intern und extern) zu Themen, die sie interessieren.
  • Die Artikel lösen Probleme der LeserInnen.
  • Im besten Falle haben sie so nur wenige Augenblicke später neue KundInnen gewonnen.

Wie erstellen Sie einen Corporate Blog?

Bevor Sie mit dem Blogging starten, bedarf es einer guten Planung. Legen Sie die Zielgruppen fest und machen Sie sich Gedanken über die Themen und Inhalte, über die Sie später schreiben. Auch den Rhythmus der Blogposts gilt es zu definieren. Für Übersicht sorgt dabei ein Redaktionskalender.

An wen richtet sich der Unternehmensblog?

Blogging ist nur dann erfolgreich, wenn die Zielgruppe klar ist. Wer soll Ihren Corporate Blog lesen? Nur wer die LeserInnen und ihre Bedürfnisse kennt, kann auch den passenden Content veröffentlichen. Auf der Basis der Ziele der Content-Marketing-Strategie erfolgt die Zielgruppenanalyse. Wichtig ist, die LeserInnen möglichst genau zu definieren. Charakterisieren Sie Ihre Buyer Personas, fiktive Personen, die stellvertretend für die Zielgruppen stehen. Den Vorteil merken Sie später beim Bloggen - hat man beim Schreiben eine konkrete Person vor Augen, fällt es leichter auf deren Wünsche einzugehen. Dabei kann der Blog nicht nur eine Zielgruppe, sondern gleich mehrere haben. Richten Sie sich an unterschiedliche Zielländer mit verschiedenen Sprachen, sollten Sie im Sinne der Lokalisierung auch mehrere Blogs einrichten.

Worüber möchten Sie bloggen?

Ein durchdachtes Konzept ist die Basis für einen erfolgreichen Corporate Blog. Schon vor dem Blogging sollten Sie sich Gedanken um die Struktur und den Aufbau machen. Lose Artikel erschweren es dem User sich auf der Seite zurechtzufinden oder zu finden, was er sucht. Überlegen Sie sich deshalb welche Kategorien zu Ihrer Content-Strategie passen. Sind es zum Beispiel bestimmte Themen, Services oder Produkte oder diverse Kampagnen? Die Kategorien geben den Webseiten Struktur, LeserInnen erfassen die Inhalte schneller und ihnen fällt das Navigieren leichter. In die Kategorien müssen sich später alle Blogartikel einordnen lassen, deshalb sollten sie nicht zu eng gefasst sein. Darüber hinaus legt das Konzept die Ansprache der User fest und den Schreibstil. Auch interne Arbeitsabläufe, Zuständigkeiten und das Controlling sind Bestandteil der Strategie.

Wie oft sollte man posten?

Nur alle paar Monate ein neuer Post oder ausschließlich statische Informationen reichen für einen erfolgreichen Corporate Blog nicht aus. Regelmäßiger, frischer Content ist das Zauberwort. Legen Sie Ihren eigenen Rhythmus fest, zum Beispiel jede Woche ein oder zwei neue Artikel. Für den reibungslosen Ablauf macht es Sinn sich die Themen bereits im Voraus zu überlegen. Dies erfolgt in einem Redaktionskalender. Der Redaktionsplan beinhaltet neben dem Titel oder Thema auch die Kategorie, die anvisierte Zielgruppe und eine kurze Beschreibung. Weiterhin sollten Sie sich Gedanken darüber machen, wer den Artikel schreiben soll und natürlich, wann die Veröffentlichung geplant ist. Mit einem Redaktionsplan haben Sie alle wichtigen Informationen im Blick, können bereits wichtige Daten wie beispielsweise Firmenjubiläen oder Posts zu Feiertagen planen und kommen nicht ins Schleudern.

Dürfen Sie im Unternehmensblog Interna veröffentlichen?

Das Ausplaudern von Unternehmensgeheimnissen oder persönliche Geschichten sowie missglückte Fotos, die MitarbeiterInnen in Verlegenheit bringen, sind auf Corporate Blogs natürlich tabu. Aber ein paar Einblicke in die Firma sind immer toll. Geschichten und Gesichter des Unternehmens schaffen Nähe und erzeugen besondere Emotionen beim Lesen. Sie vermitteln ein Gefühl der Exklusivität und binden die User zusätzlich ans Unternehmen. Bei der Auswahl der Themen und Beiträge ist Fingerspitzengefühl gefragt und Ihre eigene Firmenphilosophie zu berücksichtigen. So kann zum Beispiel ein Reiseunternehmen von persönlichen Verbindungen zum Land oder eigenen Reisen berichten oder ein Restaurant stellt einen ökologischen Landwirt als Zulieferer vor.

Was ist richtig – der oder das Corporate Blog?

Wahrscheinlich ist Ihnen in Foren oder Fachartikeln schon beides untergekommen. Ganz korrekt müsste es tatsächlich das Blog, weil das Web-Log (=Logbuch), heißen, aber ganz ehrlich: irgendwie klingt das nicht. Da nehmen sich die Marketeers einfach mal die Freiheit raus, es anders zu machen. Wir bleiben hier also auch bei "der Blog". Es sagt ja übrigens auch niemand "Personae" zur Mehrzahl der zielgruppenspezifischen Charaktere, obwohl das lateinisch korrekt wäre.

Ist SEO für unternehmerisches Blogging wichtig?

Die Suchmaschinenoptimierung ist für einen Unternehmensblog von zentraler Bedeutung. Schließlich ist es ein vorrangiges Ziel, neue LeserInnen auf das Unternehmen aufmerksam zu machen. Rankt Ihr Blog in den Suchmaschinen gut zu den Themen, die Ihre Zielgruppe interessiert, erhöhen Sie die Sichtbarkeit. Für das Ranking sind aber nicht nur die Platzierung von Keywords und technische Faktoren ausschlaggebend, sondern auch der Inhalt. Veröffentlichen Sie für die LeserInnen wertvolle Inhalte, halten sich die Nutzer lange auf Ihrer Seite auf. Das funkt der User wiederum zurück an die Suchmaschine, die die Daten im Algorithmus für das Ranking berücksichtigt und Sie abermals nach oben schiebt. Dieser Effekt ist quasi unendlich und macht Content-Marketing langfristig so effizient.

Wie teuer ist ein Artikel für den Corporate Blog?

Man sagt, ein Corporate Blog ist kostenlose Werbung. Das stimmt auch, aber nur bedingt. Denn natürlich bindet das Blogging Ressourcen. Stehen diese im Unternehmen nicht zur Verfügung ist Outsourcing eine gute Idee. Hat man bereits ein Briefing erstellt, ist die externe Texterstellung für Blogartikel preiswert und gut kalkulierbar. Gerade wenn man regelmäßig Texte bestellt, lohnt sich die externe Vergabe. Dabei ist es möglich, direkt mit Freelancern zusammenarbeiten, Artikel über Textbörsen zu vergeben oder mit einer Textagentur wie zum Beispiel greatcontent zu kooperieren. Je nachdem für was Sie sich entscheiden und in Abhängigkeit von der Branche, Länge der Texte und gewünschtem Qualitätslevel sowie Schwierigkeitsgrad erhalten Sie Content schon ab 0,02 Euro pro Wort.

Wie erstellen Sie einen Redaktionskalender?

Ein Redaktionskalender lässt sich in Excel oder Tabellen in Word selbst bauen. Gerade für kleine Unternehmen ist das häufig ausreichend. Geteilt über eine Cloud oder ein Unternehmensnetzwerk haben alle eingebundenen MitarbeiterInnen Zugriff darauf. Noch einfacher geht es allerdings mit Vorlagen, die Sie zu genüge im Netz vorfinden. Dabei ist es möglich, die vorformatierten Sheets an die jeweiligen Bedürfnisse und Besonderheiten des Unternehmens anzupassen. Tools wie Edit Flow, Divvy HQ, Co Schedule, trello, Asana und zahlreiche andere lassen eine flexible Bearbeitung redaktioneller Abläufe im Team zu und eigenen sich auch gut für komplexere Strukturen. Übersichtlichen Darstellungen in Form von Kalendern geben den Überblick. Daneben sind oft auch praktische Checklisten und Erinnerungen integriert.

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